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Vermeidung von Elektronikschrott

veröffentlicht am

Die letzte Novemberwoche ist traditionell die „Europäische Woche der Abfallvermeidung“, kurz EWAV. 2025 widmet sie sich dem Thema Abfallvermeidung von Elektroschrott.

Beim Stichwort Abfallvermeidung denken viele Menschen zuerst an Verpackungsmüll oder Lebensmittelverschwendung. Dabei sind es die Elektroaltgeräte, die zu den am meisten wachsenden Abfallströmen zählen:
Rund 1 Mio. Tonnen fallen pro Jahr in Deutschland an!

Das Problem daran ist ein doppeltes:
Zum einen sind in vielen Elektroaltgeräten Stoffe, die Umwelt und Gesundheit schädigen:
Kühlmittel in Kühlgeräten, Schwermetalle in alten TV und Nachtspeichern, Weichmacher in Kopfhörer und die PFAS, sogenannte Ewigkeitschemikalien, die nicht abgebaut werden können.
Zum anderen enthalten Elektroaltgeräte wertvolle Stoffe, die wiederverwendet werden können und damit kostbare Ressourcen schonen: Edelmetalle wie Gold und Kupfer, seltene Erden oder Lithium.

Was können wir als Verbraucher also tun?
1. Prüfen, ob das Gerät nicht doch noch zu reparieren ist. Denn oft sind es nur Kleinigkeiten, weshalb ein Gerät nicht mehr funktioniert. Wenn Sie sich die Reparatur nicht selbst zutrauen, können Sie in eines der vielen ehrenamtlichen Repair-Cafés gehen. Auch in Mülheim gibt es eins, und zwar am 2. Samstag im Monat von 10:30 bis 13:30 Uhr in der Stadtbibliothek am Synagogenplatz.

2. Alte Elektrogeräte niemals einfach wegwerfen. Entsorgen Sie diese fachgerecht und natürlich kostenfrei am MEG-Wertstoffhof, oder -bei größeren Geräten- über die MEG Elektrosperrmüll-Abfuhr. Kleine Elektrogeräte können Sie auch bei Geschäften / Supermärkten kostenlos abgeben, diese sind gesetzlich zur Rücknahme verpflichtet.

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